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Sichtbarmachung von Rassismus gegenüber Sinti und Roma

MEDIEN

Die Geschäftsführerin des Sinti Union Schleswig-Holstein e. V., die Sinteza Kelly Laubinger wurde von einem Fitnessstudio aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer Minderheit als neues Mitglied abgelehnt. Als Laubinger erfuhr, dass dies auch weiteren Sinti im selben Fitnessstudio widerfahren war, entschied die Sinti Union Schleswig-Holstein sich, den rassistischen Vorfall öffentlich zu machen.

Ein örtlicher Radiosender veröffentlichte ein Interview, darüber hinaus aber interessierte sich in der Mehrheitsgesellschaft zunächst niemand für den Vorfall. Die Sinti Union Schleswig-Holstein entschied deshalb, selber Öffentlichkeit zu schaffen und ihre eigene Plattform aufzubauen. Sie legte Accounts in den Sozialen Medien an. Anfangs berichteten darauf ausschließlich Mitglieder der Sinti Union Schleswig-Holstein anonym von ihren Erfahrungen mit dem Rassismus der Mehrheitsgesellschaft. Hierbei geht es nicht um den eigenen Namen oder die Stadt, in der der Fall geschah, oder darum, einzelne Unternehmen zu nennen. Das Ziel ist vielmehr, der Minderheit der Sinti und Roma eine Plattform zu geben, auf der sie von erlebten Rassismus der Mehrheitsgesellschaft berichten können. Nach und nach meldeten sich immer mehr Sinti und Roma an, damit ihre Erfahrungen publik gemacht werden. Heute kommen Einsendungen aus dem gesamten Bundesgebiet, von Sinti und Roma, die ihre Schilderungen anonymisiert von uns posten lassen wollen. Wir sind die einzige Selbstorganisation, die diese Arbeit ehrenamtlich und ausschließlich von Minderheitenangehörigen bearbeitet. 

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